Old - Motorcycle - Parts
Germany


Dynamo I - Generator - Alternator 6V/80W

Der Ersatz für die Originale  Lichtmaschine Auto Lite Model GAS - GDE







Einbaumöglichkeiten bei folgenden Motorrädern:


Indian

- Indian Chief 1200 ccm                                                                                                                     1923 - 1953

- Indian Scout 600 ccm - 700 ccm                                                                                                   1920 - 1940

- Indian Scout Sport 745 ccm                                                                                                            1934 - 1942

- Indian Chief Roadmaster 1192 ccm                                                                                               1947 - 1948

- Indian Cheif Roadmaster 1311 ccm                                                                                                1950 - 1953


















Original Auto - Lite








Sehr geehrte Damen und Herren,

auf diesem Wege möchten wir euch unser neue Produkt Vorstellen.

Das Projekt Dynamo I ersatz für Auto - Lite Modell GAS - 4102, 4104, 4131, 4132, 4151, 4152, 4159, 4166,

4170 und GDE  - 4101, 4102, 4104,  4106, 4107, 4108, 4131 ist eine weitere Position in unserem breiten

Sortiment an Ersatzgeneratoren für historische Motorräder.


Die von uns angebotenen Dynamos in den Versionen 6 V und 12 V haben sich in der Praxis bereits in vielen

englischen, deutschen, russischen und polnischen Motorradmarken bewährt, was zur Entwicklung einer

vollständigen Baureihe von Dynamos des Typs B, C, J, L, Z, LB, HD  geführt hat.

Unsere Dynamos funktionieren ebenso zuverlässig seit Jahren bei allen Motorrad Modellen und ersetzen dort

erfolgreich die originalen Generatoren von Bosch, Lucas usw.


Auch Besitzer von Indian -Motorrädern  suchten nach einem Ersatz für ihre Lichtmaschinen. Sie nahmen

Kontakt mit uns auf, stellten Muster der originalen Generatoren GAS - GDE zur Verfügung und definierten die

Anforderungen, die das zukünftige DYNAMO I erfüllen sollte.

Auf Grundlage unserer langjährigen Erfahrung haben wir die  Herausforderung angenommen und mit der

Entwicklung eines Geräts begonnen, das folgende Vorgaben erfüllen musste:


- Maßliche Übereinstimmung mit der originalen Lichtmaschine.

- Hohe ästhetische Übereinstimmung: Das Gerät musste dem Original täuschend ähnlichsehen und sich optisch

   harmonisch in das Motorrad einfügen.

- Verbesserte elektrische Leistungsparameter (Spannung und Leistung): Während die Originalgeneratoren diese

   Werte kaum bei maximaler Drehzahl erreichen, sollte das Dynamo diese bereits bei entspannter Stadtfahrt liefern.


Wir haben alle Angaben erfühlt.


Der bisher von uns entwickelte Kern mit einem Versatz von ½ Zoll konnte für dieses Projekt nicht eingesetzt werden.

Die Arbeiten mussten mit einer völligen Neuentwicklung des Kerns sowie der gesamten Konstruktion begonnen

werden, die die oben genannten Anforderungen erfüllt.

Auf Grundlage der Abmessungen der originalen Lichtmaschine sowie der in der Praxis erzielten Drehzahlbereiche

wurde eine Kern-/Rotor-Einheit entworfen, die auf den Prüfstand kam. Wie es in solchen Fällen üblich ist, erfüllten

die ersten Prototypen nicht vollständig unsere Erwartungen. Sie lieferten jedoch ein Bild der Situation sowie Daten

darüber, in welche Richtung weiterentwickelt werden musste, damit das Gerät die entsprechenden elektrischen

Parameter in den vorgegebenen Drehzahlbereichen erreicht. Nach fünf Umbauten erhielten wir schließlich die

Zielkonstruktion, die alle Anforderungen erfüllt.


Nachdem wir bereits ein stromerzeugendes Gerät hatten, gaben wir ihm Form und Aussehen entsprechend der

originalen Indiana-Lichtmaschine der Marke Auto-Lite.

Unser Gerät entspricht in den meisten Abmessungen der Originallichtmaschine und ist ihrem ursprünglichen

Erscheinungsbild sehr ähnlich.

Das Gehäuse des Spannungsreglers ist stilistisch an das Original angelehnt, wurde jedoch aufgrund der

Notwendigkeit, unsere eigene Reglerlösung darin unterzubringen, entsprechend modifiziert. Vorwegnehmend zur

Frage der Verwendung unseres Reglers in originalen Lichtmaschinen: Dies ist absolut nicht möglich, da unser Gerät

keine Bürstenlichtmaschine ist.


Ø Maße Lichtmaschine :

• Länge  196,00 mm

• Durchmesser Ø 90,50 mm

• Anschlussflansch 17,50 mm

• Gewicht  kg


Ø Maße E. Regler :

• Länge 75,10 mm

• Höhe  73,25 mm


Technische Daten:

• Spannung 6V/ 80W

• 3 Phasen - Drehstromgenerator

• Spannung ohne Last 7,2V  bei 1200 U/min

• Spannung unter Last 50W  7,2V bei 1200 U/min

• Masse Minus ( - )

• Elektronische Regler verbaut auf der Lichtmaschine genau für das Dynamo I abgestimmt


Technische Anforderungen:

• Masse Minus ( - )

• Sicherung 15A

• Batterie 6V  ab 8 Ah - Gel, Säure oder Lithium Batterie



Dynamo I – Indian

Das Gehäuse besitzt Außenmaße, die der originalen Lichtmaschine entsprechen. Es besteht aus einem Rohr mit

einem Durchmesser von 90,5 mm sowie aus zwei gegossenen Deckeln nach dem Vorbild der originalen Auto-Lite-

Lichtmaschine, mit den notwendigen Änderungen zur Aufnahme unserer Lösungen im Inneren. Am hinteren Teil des

Gehäuses ist ein Band montiert, das in ähnlicher optischer Gestaltung ausgeführt ist.

Den Rotor haben wir mit einem Konus nach dem Originalmuster gefertigt, sodass sowohl unsere eigenen Riemen-

und Zahnriemenscheiben als auch originale montiert werden können. Der Rotor wurde aus Stahl mit erhöhten

Festigkeitsparametern hergestellt und einer thermo-chemischen Behandlung unterzogen. Darauf sind Neodym-

Magnete montiert, die für den Betrieb bei Temperaturen bis 150 °C ausgelegt sind. Nach den durchgeführten Tests

stellten wir fest, dass die Gerätetemperatur die Motortemperatur nicht überschreitet, also durchschnittlich etwa 50–

60 °C. Selbst an einem heißen Sommertag bei starker Motorbelastung gehen wir von maximal etwa 80 °C aus, womit

ein erheblicher Temperatur-Sicherheitsbereich für die Magnete gewährleistet ist.

Um die entsprechende Leistung des Geräts zu erreichen, setzten wir Neodym-Magnete ein, die beim Drehen des

Rotors einen Widerstand erzeugen.


Vorwegnehmend zur Frage:

Der Rotor springt während der Drehung charakteristisch weiter, im Gegensatz zum Drehen eines nicht erregten

Generators. Eine erregte Lichtmaschine, die eine ähnliche Leistung wie das Dynamo erzeugen würde, würde den

gleichen Widerstand am Rotor verursachen.


Das Gerät besitzt keine Bürsten, die in herkömmlichen Lichtmaschinen eine Quelle von Problemen und Ausfällen

darstellen.


Wir gingen davon aus, dass eine Leistung von 150 W den Bedarf sämtlicher Verbraucher am Motorrad mit großem

Sicherheitszuschlag abdeckt.


Der von uns entwickelte Spannungsregler ist in einem Gehäuse untergebracht, das dem Originalregler von Auto-Lite

nachempfunden ist, jedoch etwas größer ausfällt. Dies ist durch eine Reihe technischer Lösungen bedingt, die unser

Gerät erfordert.

Spannungsregler

Der Spannungsregler unserer Konstruktion arbeitet nach einem anderen Prinzip als die meisten am Markt

erhältlichen Regler, die bei Überschreiten der Ladeschwelle die Statorwicklungen kurzschließen, wodurch maximaler

Widerstand für das Gerät entsteht und die Wicklungen erhitzt werden, was langfristig zu deren Beschädigung führt.

Unsere Lösung trennt die Wicklungen, wenn die Leistung nicht benötigt wird, und passt sich automatisch dem

jeweiligen Leistungsbedarf an. Vereinfacht gesagt: Ist das Gerät mit 10 W belastet, erzeugt es auch nur 10W ohne die

Wicklungen zu überhitzen. Bei steigendem Bedarf regelt der Regler die vom Dynamo erzeugte Leistung entsprechend

nach.

Inteligente Regler.

Der Regler wird an der Halteschelle befestigt, und die Anschlüsse der Phasenleitungen werden an der Klemmenleiste

unter der Reglerabdeckung befestigt. Dies kann bei einem Reglerwechsel oder bei einer anderen Polarität selbst

vorgenommen werden.

Dadurch lässt sich das Gerät durch den Zukauf eines anderen Spannungsreglers von 6 V auf 12 V oder umgekehrt

umrüsten.

Die 12V - Version ist mit Typenschilder in grüner Farbe kennzeichnen gemäß amerikanischer Automobilnormen,

während die 6V - Versionen ist mit Typenschilder in roten Farbe gekennzeichnet sind.


Batterie


Die Batterie ist so zu wählen, dass ihre Kapazität zur maximalen Leistung des Dynamos passt. Als allgemein

anerkannte Regel gilt, dass die Kapazität in Amperestunden (Ah) etwa ein Zehntel der Geräteleistung beträgt (bei der

6-V-Version mit Tendenz nach oben):



  • Für die 12-V-Version wird eine Batterie mit mindestens 10 Ah empfohlen.
  • Für die 6-V-Version wird eine Batterie mit 8 Ah empfohlen.


Mit dem neuen Spannungsregler können alle Batterietypen außer Gelbatterien kombiniert werden. Es ist zwischen

einem Gel-Motorradakku und einer Gelbatterie zu unterscheiden, wie sie z. B. in Alarmanlagen verwendet wird.

Viele Menschen machen hier den Fehler, eine Gelbatterie anstelle eines Akkus zu kaufen.

In der Praxis bewähren sich derzeit Lithium-Ionen-Akkus oder Blei-Säure-Akkus in AGM-Technologie (Absorbent

Glass Mat – Glasvliesmatte) am besten. Natürlich können auch herkömmliche Blei-Säure-Akkus guter Marken

verwendet werden. Aus eigener Erfahrung kann ich einen seit über drei Jahren bewährten Lithium-Ionen-Akku der

Firma Moretti empfehlen.

Unsere Beobachtungen zeigen, dass Hersteller traditioneller Blei-Säure-Akkus sich am Prinzip der „einjährigen

Produktlebensdauer“ orientieren. Es kam vor, dass ein neuer Säureakku unter normalen Motorradbedingungen etwa

ein Jahr funktionierte, und ein Ersatzakku, der auf dem Regal stand und an ein Erhaltungsladegerät angeschlossen

war, ebenfalls nur etwa ein Jahr einsatzfähig blieb. Beide fielen nach ungefähr einem Jahr aus. Der Schluss war, dass

diese Akkus unabhängig davon, ob sie benutzt werden oder nicht, eine ähnliche Lebensdauer haben. Nach einer

gewissen Zeit fallen sie plötzlich aus und müssen entsorgt werden. Ähnliche Erfahrungen berichteten auch unsere

Kunden.

Auch auf die Vibrationen, denen ein im Indian montierter Akku ausgesetzt ist, sollte hingewiesen werden. Akkus aus

dem unteren Preissegment können diesen Vibrationen möglicherweise nicht standhalten. Die Zellen im Akku können

sich lösen oder brechen und so einen sofortigen Ausfall verursachen. Lithium-Ionen-Akkus und Blei-Säure-Akkus in

AGM-Technologie sind aufgrund ihrer Konstruktion widerstandsfähiger.


Kabelbäume / Anschlussleitungen

Dynamo I verfügt über einen eingebauten elektronischen Spannungsregler:

Der Anschluss erfolgt durch das Verbinden der Plusleitung (+) mit dem entsprechend gekennzeichneten Ausgang des

Reglers.

Die Masseleitung der Ladekontrollleuchte wird optional angeschlossen, sofern am Motorrad eine


Kontrollleuchte vorhanden ist, an den entsprechend gekennzeichneten Ausgang des Spannungsreglers.

Den Pluspol (+) bezieht die Kontrollleuchte vom Zündschloss.

Dynamo I hat den Minuspol (–) mit dem Gehäuse verbunden, das mit der Fahrzeugmasse verbunden sein muss.






Montage des Dynamos

(1) Die Garantiekarte ist sorgfältig zu lesen.

(2) Der Anschlussplan des Geräts ist mit den originalen Schaltplänen der einzelnen Indian-Motorräder kompatibel.

Es genügt, die Plusleitung (+) korrekt an den entsprechend gekennzeichneten Anschluss zu legen und eine

ordnungsgemäße Verbindung des Minuspols (–) mit der Masse – dem Gehäuse des Dynamo I – herzustellen, wie in

der Zeichnung dargestellt.


(3) Für den Betrieb mit dem Dynamo ist ein Akku mit mindestens 10 Ah in der 12-V-Version (8 Ah in der 6-V-

Version) vorgesehen.


In keinem Fall dürfen Gelbatterien verwendet werden, wie sie z. B. zur Versorgung von

Hausalarmanlagen eingesetzt werden.


Bei herkömmlichen Akkus ist ein Schlauch zur Ableitung der Elektrolytdämpfe mit Austritt unterhalb der Kante des

hinteren Schutzblechs zu montieren.


(4) Das Gerät arbeitet mit Minus (–) an Masse. Der als Minuspol (–) gekennzeichnete Batterieanschluss ist mit

einem Kabel von mindestens 1,5 mm² Querschnitt mit der Motorradkarosserie zu verbinden. Das Kabel sollte mit

Kupfer- oder Messingkabelschuhen versehen und idealerweise zusätzlich an der Verbindung zum Kabel verlötet sein.


(5) Dynamo I hat den Minuspol mit dem Gehäuse des Gräts verbunden. Es ist zu prüfen, ob das Gehäuse eine

stabile Masseverbindung zur Motorradkarosserie besitzt.


(6) Die Minusleitung (–) für die Ladekontrollleuchte ist die in der Zeichnung angegebene Masseleitung.


(7) Ist keine Kontrollleuchte vorhanden, sind keine weiteren Anschlüsse erforderlich; die Ladeanzeige übernimmt das

im Motorradkonsole eingebaute Amperemeter.

Nach korrektem Anschluss sollte die Ladekontrollleuchte, die von der anderen Seite mit Plus (+) versorgt wird,

aufleuchten.


ACHTUNG: Die Kontrollleuchte leuchtet (funktioniert korrekt) nur dann, wenn der Akku

angeschlossen ist und der Minuspol an Masse liegt (siehe Punkt 4). Bei Vertauschung der

Batteriepolarität (Minus auf Plus an Masse) kann der Spannungsregler dauerhaft beschädigt werden,

was nicht von der Garantie abgedeckt ist!

Die Ladekontrollleuchte leuchtet nicht, wenn:


- der Spannungsregler nicht mit Plus- und Minusleitungen an die Batterie angeschlossen ist;

- die Batterie nicht mit dem Pluspol an die Fahrzeugmasse angeschlossen ist;

- die Fassung der Kontrollleuchte beschädigt ist, die Glühlampe keinen korrekten Kontakt in der Fassung hat oder

   durchgebrannt ist;

- an die mit F gekennzeichnete Leitung (Minusausgang vom Regler zur Ladekontrollleuchte) eine Spannung angelegt

   wird, was das Steuerelement der Kontrollleuchte dauerhaft beschädigen kann. In diesem Fall funktioniert die

   Ladung korrekt, jedoch leuchtet die Kontrollleuchte entweder ständig oder gar nicht. Dies geschieht sehr häufig

   beim Lampenwechsel unter Spannung oder bei Servicearbeiten unter Spannung in der Leuchte, wo es aufgrund des

   schlechten Zugangs leicht zu einem Kurzschluss kommen kann.



Die korrekte Funktion des Stromkreises kann überprüft werden, indem das Ende der F-Leitung an das Gehäuse des

Dynamo I gehalten wird. Der Leerlauf-Kontrollleuchtenkreis kann überprüft werden, indem die Leitung an die

Fahrzeugmasse gehalten wird; die Kontrollleuchte sollte dann aufleuchten. Ist dies nicht der Fall, sind die Ursachen

in der Fassung der Kontrollleuchte oder in den Anschlüssen in der Leuchte zu suchen.


Bei Nichtfunktion der Kontrollleuchte sollte die Fehlersuche mit der Überprüfung der Glühlampe beginnen, die in der

Leerlauf-Kontrollleuchte montiert ist.


(8) Das Dynamo ist ein Ersatz für die originale Lichtmaschine und wird genau nach den Regeln für den korrekten

Einbau der originalen Lichtmaschine montiert.


Hinweis:

Viele Kunden fragen, ob es normal ist, dass beim manuellen Drehen des Zahnrads am Dynamo-Rotor

charakteristische Rastbewegungen spürbar sind.

Ja – das Gerät enthält permanentmagnetische Elemente, die während der Drehung diesen Effekt verursachen. Dies

ist völlig normal und kein Anzeichen für einen Lagerschaden.

Eine erregte Original-Lichtmaschine erzeugt bei entsprechender Leistung ebenfalls einen spürbaren Widerstand am

Zahnrad.


►In Lieferung enthalten:

- Dynamo I

- Garantiekarte

- Betriebsanleitung

- Verpackung

Garantie 3 Jahre


Wir geben noch kostenlos wahlweise nach Absprache ein Keilriemenrad oder Kettenrad dazu.

Bei der Bestellung geben Sie bitte die entsprechende Wunschvariante an.


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Dynamo I


Art. Nr.: 00 2376  4I 6 - Dynamo I- 6V/80W - 730,00 € - ►Bestellung

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